Der neue Krimi von Christine Brand: Das Geheimnis der Söhne
Die TV-Reporterin Milla Nova will einen Beitrag über den ersten Seniorenknast der Schweiz realisieren. Dabei begegnet sie dem Häftling Valentin Mannhart, 83 Jahre alt, wegen Vierfachmordes verwahrt. Die Geschichte des alten Mannes lässt Milla Nova nicht mehr los, ihre Neugierde ist geweckt. Auf der Spurensuche in der Vergangenheit gerät die Journalistin selbst ins Fadenkreuz eines Mörders.
Die Burgdorfer Autorin und Journalistin Christine Brand zeichnet in ihrem zweiten Kriminalroman eine packende, herzergreifende Geschichte auf, die sehr lange nachwirkt.
Christine Brand, Das Geheimnis der Söhne, Krimi, Landverlag, ab dem 20. 10. 2010 im Buchhandel.
Brands erster Kriminalroman:
Ein Bauer vom Land, eine drogenabhängige Mutter aus der Stadt und eine neu gewählte Chefin des Dezernats Leib und Leben der Kantonspolizei Bern: Drei Menschen, drei Welten, drei Geschichten – die unaufhaltsam aufeinander zusteuern, zusammenprallen und unwiederbringlich miteinander verwoben werden, als eine Prostituierte vom Berner Drogenstrich spurlos verschwindet.
Die Journalistin Christine Brand legt mit „Todes-Strich“ einen fesselnden Kriminalroman vor, der gleichzeitig ein Gesellschaftsroman ist. Die Geschichte dreht sich nicht nur um ein schreckliches Verbrechen, sondern sie zeigt gleichzeitig Lebenswege auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Lebenswege, die den einen Menschen ins Chefbüro der Kantonspolizei führen und den anderen zum Täter werden lassen – oder zum Opfer. Ein fulminantes Krimi-Debüt, das man nicht mehr aus der Hand legt.!
Christine Brand, geboren 1973, aufgewachsen im Emmental, arbeitet als Journalistin bei der „NZZ am Sonntag“. Zuvor war sie Reporterin beim Schweizer Fernsehen und Redaktorin bei der Berner Zeitung „Der Bund“, wo sie zahlreiche Gerichtsreportagen verfasste. Während ihrer Arbeit im Gerichtssaal und dem Berichten über die Polizeiarbeit erhielt sie einen vertieften Einblick in die Welt der Kriminologie und der Justiz. 2008 erschien ihr erstes Buch „Schattentaten“ mit 20 authentischen Kriminalgeschichten. 2008 und 2009 veröffentlichte sie die fiktiven Kurzkrimis „Späte Rache“ und „Der Lochbach-Geist“ in der Krimianthologie „Mordsgeschichten aus dem Emmental“, Band I und II, erschienen im Landverlag. „Todesstrich“ ist ihr erster Kriminalroman. Christine Brand lebt in Burgdorf und Zürich.
Zunächst ist es bloss eine Vermisstmeldung: Renate Berger, drogensüchtig, Mutter zweier Kinder, kehrt eines Morgens nicht nach Hause zurück. Sie hatte den Ausstieg fast schon geschafft, mit ihrer kleinen Familie ein beinahe normales Leben geführt – bis die Sucht sie wieder einholte und sie dorthin zurück führte, wohin sie nie hatte zurückkehren wollen: Auf den Berner Drogenstrich. Dort steigt sie mitten in der Nacht in den Wagen ihres letzten Freiers. Dort verliert sich ihre Spur.
Lisa Kunz, die neue Chefin des Dezernats Leib und Leben der Kantonspolizei Bern, hat von Beginn weg ein ungutes Gefühl. Die Vermisstenanzeige könnte sich zu ihrem ersten grossen – und zu ihrem schwierigsten Fall entwickeln: Der einzige Verdächtige ist unschuldig, die einzige Zeugin ist eine Zeugin, die nichts taugt und die Leiche der Vermissten bleibt unauffindbar. Alle Ermittlungen scheinen in eine Sackgasse zu führen.
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Mord auf dem Berner Strassenstrich ungeklärt bliebe: Auf dem Stapel der ungelösten Fälle findet Lisa Kunz die Akte von Karin Wälti, einer Drogenprostituierten, die vor fünf Jahren brutal ermordet wurde. Der Täter konnte nie gefasst werden. Ist Renate Berger demselben Mörder zum Opfer gefallen – und wird er erneut zuschlagen? Für Lisa Kunz beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, den sie eigentlich nur verlieren kann.